E-Rechnung in Österreich: Alles, was Sie wissen müssen

Erfahren Sie, wie die elektronische Rechnungsstellung in Österreich funktioniert: im öffentlichen Sektor verpflichtend, im B2B- und B2C-Geschäft freiwillig.

Österreich hat klare Vorschriften für die elektronische Rechnungsstellung festgelegt, insbesondere im öffentlichen Sektor. Seit Januar 2014 ist die elektronische Rechnungsstellung für Transaktionen auf Bundesebene verpflichtend, und seit 2020 gilt dies auch für Lieferanten, die mit regionalen und kommunalen Verwaltungen zusammenarbeiten. Unternehmen – sowohl österreichische als auch ausländische – müssen diese Vorschriften bei der Rechnungsstellung an öffentliche Stellen einhalten und strukturierte elektronische Rechnungen über das nationale Portal „e-Rechnung.gv.at“ einreichen.

Die elektronische Rechnungsstellung in Österreich basiert auf EU-Standards und unterstützt Formate wie ebInterface und Peppol BIS 3.0. Lieferanten können Rechnungen manuell hochladen oder die Übermittlung über Webdienste automatisieren. Neben dem nationalen Portal ermöglichen zertifizierte Anbieter wie B2Brouter die elektronische Rechnungsstellung über zertifizierte Netzwerke wie Peppol. Dadurch wird sichergestellt, dass Unternehmen die aktuellen Anforderungen in Österreich erfüllen und auf mögliche zukünftige Verpflichtungen im privaten Sektor vorbereitet sind.

Während die elektronische Rechnungsstellung im B2G-Bereich derzeit verpflichtend ist, bleibt die Nutzung im B2B- und B2C-Bereich freiwillig. Allerdings könnte sich der österreichische Rechtsrahmen weiterentwickeln, insbesondere im Zusammenhang mit der EU-Initiative „Mehrwertsteuer im digitalen Zeitalter“. In den folgenden Abschnitten werden wichtige Termine, rechtliche Grundlagen und Übermittlungsmethoden erläutert, um Ihnen zu helfen, die österreichische E-Rechnungslandschaft zu verstehen und sich darauf vorzubereiten.

Wichtige Termine

1. Januar 2026 (voraussichtlich)

Mögliche Umsetzung der EU-Initiative „VAT in the Digital Age“ (ViDA), die sich auf die Vorschriften zur elektronischen Rechnungsstellung im B2B- und B2C-Bereich auswirken könnte.

Laufend

Unternehmen werden dazu ermutigt, die elektronische Rechnungsstellung im B2B- und B2C-Bereich freiwillig einzuführen, um die Effizienz zu steigern und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften zu gewährleisten.

Gesetzgebung

  • Obligatorische B2G-Rechnungsstellung

Die elektronische Rechnungsstellung ist für alle Lieferanten von öffentlichen Verwaltungen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene verpflichtend.

  • Akzeptierte Formate

Österreich akzeptiert strukturierte E-Rechnungen im Format ebInterface 4.3+ und Peppol BIS 3.0, die beide den EU-Standards entsprechen.

  • Übermittlungskanäle

B2G-E-Rechnungen können über e-Rechnung.gv.at oder über zertifizierte Peppol-Anbieter wie B2Brouter übermittelt werden.

  • Zuständige Behörde

Das Bundesministerium für Finanzen überwacht die Vorschriften zur elektronischen Rechnungsstellung und gewährleistet die Einhaltung der EU-Richtlinien.

  • Archivierungsanforderungen:

E-Rechnungen müssen aufbewahrt werden. Elektronische Rechnungen müssen sieben Jahre lang aufbewahrt werden. Lösungen wie B2Brouter tragen dazu bei, eine vorschriftsmäßige Archivierung sicherzustellen.

Optional im B2B- und B2C-Bereich

Die elektronische Rechnungsstellung ist bei B2B- und B2C-Transaktionen freiwillig, wird jedoch im Hinblick auf Digitalisierung und Prozessoptimierung empfohlen.

Einfluss von ViDA wird erwartet

Österreich verfolgt die EU-Initiative „Mehrwertsteuer im digitalen Zeitalter“, die künftig zu B2B-/B2C-Vorgaben führen könnte.

Versenden Sie elektronische Rechnungen sicher nach Österreich mit B2Brouter

Vorschriftskonform und zukunftssicher

Stellen Sie die vollständige Einhaltung der österreichischen Vorschriften zur elektronischen Rechnungsstellung sicher und seien Sie Änderungen immer einen Schritt voraus – mit einer Lösung, die auf EU-Initiativen wie ViDA abgestimmt ist.

Grenzüberschreitende Rechnungsstellung leicht gemacht

Versenden Sie E-Rechnungen grenzüberschreitend und innerhalb Österreichs über einen zertifizierten Peppol-Zugangspunkt – ideal für öffentliche und private Kunden.

ERP-Integration

Verbinden Sie Ihr Buchhaltungs- oder ERP-System ganz einfach mit B2Brouter, um die Rechnungserstellung und -versendung zu automatisieren, ohne Ihre Tools zu wechseln.

Zertifizierungen

B2Brouter ist nach ISO 27001 zertifiziert, ist ein Point of Service-Anbieter und ein Access Peppol, ein vom Ministerium für Wirtschaft und Finanzen geprüfter Anbieter und Mitglied der GENA.